
Leitbild

Miteinander wachsen und der Welt begegnen
Wir begleiten Schülerinnen und Schüler auf dem Weg zu selbstbewussten und verantwortungsvollen Menschen. Ein christliches Menschenbild, persönliche Zuwendung und zeitgemäße Bildung geben ihnen den Rückhalt, ihre Stärken zu entfalten und ihre Zukunft eigenständig zu gestalten.
Vision und Werte
Unsere Schule ist ein Ort mit Geschichte, an dem wir Zukunft gemeinsam gestalten. Wir begegnen einander freundlich, respektieren die Unterschiedlichkeit jedes Menschen und pflegen ein mitfühlendes Miteinander. Gebet und gemeinsame Gottesdienste machen die christliche Ausrichtung im Schulalltag erfahrbar.
Wir haben ein offenes Ohr für die Anliegen unserer Schulfamilie und kümmern uns persönlich um das Wohlergehen jedes Einzelnen. In der wöchentlichen Weltbegegnung nehmen wir uns Zeit für Themen, die uns bewegen. Der Austausch mit Eltern, außerschulischen Partnern und Unternehmen öffnet den Blick über die Schule hinaus.
Pädagogische Haltung
Unsere Schülerinnen und Schüler sollen erleben, dass sie ihr Lernen und ihre Gemeinschaft aktiv mitgestalten können. Geeignete Lernformen geben ihnen die Möglichkeit, Entscheidungen darüber zu treffen, wie, wo und mit wem sie arbeiten. Unterschiedliche Formen der Leistungserbringung berücksichtigen individuelle Stärken. Auch bei schulischen Entscheidungen fördern wir Mitbestimmung und Eigenverantwortung.
Wir erkennen Talente und Interessen, fördern selbstständiges Denken und stärken Teamarbeit, Kommunikationsfähigkeit und Problemlösungskompetenz. Unsere pädagogischen Methoden entwickeln wir zeitgemäß weiter und setzen dabei auch digitale Medien ein.
Eine fundierte Allgemeinbildung und eine praxisnahe berufliche Orientierung bereiten auf den weiteren Lebensweg vor. Dafür stehen vier Wahlpflichtfächergruppen im mathematisch-naturwissenschaftlich-technischen, wirtschaftlichen, sprachlichen und musisch-gestaltenden Bereich zur Wahl.
Unsere Schulpatronin Maria Ward
Maria Ward (1585–1645) war eine mutige Wegbereiterin der Mädchenbildung. In einer Zeit religiöser Verfolgung folgte sie konsequent ihrer Berufung und gründete 1610 gemeinsam mit Gefährtinnen eine Gemeinschaft, die Mädchen unterrichtete und im Glauben begleitete. Ihre Überzeugung, dass Mädchen die gleichen Bildungschancen wie Jungen erhalten sollten, war für ihre Zeit außergewöhnlich.
Maria Ward verband Bildung mit christlicher Orientierung und gesellschaftlichem Engagement. Trotz großer Widerstände hielt sie an ihrer Vision fest. Ihr Lebensweg zeigt, wie viel entstehen kann, wenn Menschen selbstständig denken, Verantwortung übernehmen und mutig für ihre Überzeugungen eintreten.
Diese Haltung prägt auch unser Schulleben: Wir möchten junge Menschen in ihren individuellen Stärken fördern, ihnen Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten geben und sie dazu ermutigen, ihre Zukunft und die Gemeinschaft aktiv mitzugestalten. Wissen, Glaube, Mitgefühl und verantwortungsbewusstes Handeln gehören für uns dabei zusammen.